Umzug als Hartz-IV-Empfänger: Welche Gründe führen zur Kostenübernahme durch das Arbeitsamt?

Für folgende Posten beim Umzug können Hartz-IV-Empfänger mit einer Kostenerstattung durch das Arbeitsamt rechnen:

  • Kosten für einen Umzugswagen,
  • Kosten für Umzugskartons,
  • Kosten für ein Umzugsunternehmen – vorausgesetzt Sie können den Umzug aus gesundheitlichen Gründen nicht selbstständig durchführen (Nachweis),
  • Kosten für die Verpflegung der privaten Umzugshelfern und
  • Kosten für vertraglich vorgeschrieben Renovierungsarbeiten (Pauschale)

Veränderungen im Privatleben und in der Wohnsituation führen zur Kostenübernahme

Folgende Gründe für den Umzug eines Hartz-IV-Empfängers werden vom Arbeitsamt für eine Kostenübernahme anerkannt:

  • Scheidung:Auszug des Hartz-IV-Empfängers aus der gemeinsamen Wohnung – Nachweis durch Vorlage der Scheidungspapiere
  • Erkrankung oder dauerhafte Verletzungen, die das Leben in der bisherigen Wohnung unmöglich machen – Nachweis durch ein ärztliches Attest
  • Familienzuwachs und dadurch Mehrbedarf an Wohnraum – Nachweis der bisherigen Wohnungsgröße (Mietvertrag)
  • neue Arbeitsstelle in einer anderen Stadt – Nachweis durch Arbeitsvertrag (freiwillige Leistung der ARGE)
  • Senkung der bisherigen Mietkosten– Nachweis durch bisherigen Mietvertrag des Hartz-IV-Empfängers
  • Kündigung der bisherigen Wohnung durch den Vermieter – Nachweis durch Kündigungsschreiben

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