AGB

1. Pflichten

1.1. Pflichten des Auftraggebers

Der Kunde hat dem Unternehmen Studentenhelfer rechtzeitig die Lieferadresse des Empfängers zu nennen und gegebenenfalls die örtlichen Verhältnisse genau zu beschreiben. Ebenso ist er verpflichtet, dem Unternehmen auf die besondere Beschaffenheit des Transportgutes und dessen Schadensanfälligkeit aufmerksam zu machen. Der Kunde ist verpflichtet, bewegliche oder elektronische Teile an Geräten sowie gefährdete Sachen für den Transport zu sichern. Zur Überprüfung der fachgerechten Transportsicherung ist das Unternehmen nicht verpflichtet. Soweit nicht anders vereinbart, ist der Kunde verpflichtet empfindliche Böden, Wände, Gitter in der Wohnung, Treppenhaus und Aufzug mit den dafür nötigen Vorkehrungen zu schützen. Soweit nicht anders vereinbart, obliegt die Besorgung aller für die Durchführung des Transportes erforderlichen Dokumente dem Auftraggeber. Bei Abholung des Umzugsgutes ist der Kunde verpflichtet nachzuprüfen, dass kein Gegenstand irrtümlich mitgenommen oder stehen gelassen wurde.

1.2. Pflichten des Umzugsunternehmens

Das Unternehmen ist verpflichtet, die für die Ausführung des Auftrages notwendigen, im Vertrag schriftlich festgehaltenen Transportmittel am vereinbarten Zeitpunkt bereitzustellen. Es führt den Auftrag vertragsgemäß und mit notwendiger Sorgfalt aus. Soweit keine Montagearbeit vereinbart wurde, wird das Umzugsgut lediglich annähernd an seinen Bestimmungsort gestellt.

2. Zusatzleistungen und Mehraufwand

Zusätzlich zu vergüten sind nicht vorhersehbare Leistungen und Aufwendungen wie der Transport durch Fenster oder Balkon, Sonderaufwand durch Witterungs- oder Straßenverhältnissen an der Be-oder Entladestelle oder der Sonderaufwand auf weiten oder ungewöhnlichen Wegen, falls der direkte Weg versperrt oder nicht benutzbar ist. Dies gilt auch, wenn die Umstände durch Dritte verursacht sind.

Mehraufwand entsteht ebenfalls durch das Ein- und Auspacken des Umzugsgutes, Maßnahmen zur Erhaltung oder Besserung des Gutes oder der Transport von Gütern, dessen Größe den Raumverhältnissen an der Be- oder Entladestelle nicht entspricht. Mehraufwand entsteht ebenfalls durch nicht transportfertiges Gut. Darüber hinaus werden Mehrkosten, wie Mautgebühren, Fährkosten, Entsorgungskosten, dem Kunden in Rechnung gestellt.

Zusätzlich gelten die folgenden Voraussetzungen:

  • Kisten müssen gepackt und schließbar sein
  • Die Zimmer am Bestimmungsort müssen eindeutig beschriftet sein, sodass eine eindeutige
  • Zuordnung des Umzugsguts gewährleistet ist
  • Schubladen und Schranktüren am Umzugsgut müssen zugeklebt sein
  • Das Umzugsgut muss ohne Umstände an seinen Bestimmungsort gelangen können
  • Schränke sind vor Beginn des Umzugs zu entleeren

Eine Abweichung von den Voraussetzungen kann zur Ablehnung von Sonderwünschen oder zu Mehraufwand und somit zu zusätzlichen Kosten führen. Alle nicht vereinbarten Aufwendungen sind somit Sonderwünsche.

2.1. Montagearbeiten

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist die Möbelmontage nicht im Umzugspreis enthalten. Falls Montagearbeiten vereinbart wurden, ist es die Aufgabe des Auftraggebers, die zu montierenden Bauteile am vereinbarten Montagetermin einwandfrei, unbeschädigt und vollständig für die Montage bereitzustellen.

2.2. Umzugskartons

Umzugskartons werden gegen eine Gebühr von 1,95 Euro angeboten. Die Lieferung oder Abholung der Umzugskartons kann zusätzliche Kosten verursachen, welche dem Besteller in Rechnung gestellt werden können.

3. Erstattung

3.1. Erstattung von Umzugskosten

Soweit der Auftraggeber gegenüber einer Dienststelle, Arbeitgeber oder Sozialbehörde Anspruch auf Umzugskostenerstattung hat, weist er diese Stelle an, die vereinbarte und fällige Umzugskostenvergütung abzüglich geleisteter Anzahlungen direkt an das Unternehmen auszuzahlen. Weigert sich diese Stelle die Kosten zu tragen, so übernimmt der Auftraggeber die Kosten in voller Höhe.

3.2. Erstattung von Verpackungsmaterial

Dem Auftraggeber werden keinerlei während eines Transportes unbrauchbar gewordene Verpackungsmaterialien erstattet.

3.3. Erstattung durch unsachgerechte Transportsicherung

Der Auftragsgeber ist verpflichtet, bewegliche oder elektronische Teile an empfindlichen Geräten fachgerecht für den Transport sichern zu lassen. Zur Überprüfung der fachgerechten Transportsicherung ist das Unternehmen nicht verpflichtet. Für Schäden, welche durch unsachgerechte Sicherung entstehen, übernimmt das Umzugsunternehmen keine Haftung.

3.4. Erstattung von Schäden

Der Kunde muss aufgetretene Schäden unverzüglich dem Unternehmen anzeigen. Ansonsten verfristet sein Anspruch auf Schadensersatz. Der Kunde ist dafür verantwortlich, Fußboden oder sonstige empfindliche Teile im – oder um das Objekt herum gegen Schäden abzusichern.

3.5. Erstattung von Umzugsgut

Instabiles oder labiles Umzugsgut wird nur im demontierten Zustand transportiert. Soll instabiles oder labiles Umzugsgut trotz Kenntnisnahme des Auftraggebers transportiert werden, so übernimmt das Unternehmen keinerlei Verantwortung, wenn dieses während des Transports beschädigt oder zerstört wird.

4. Fälligkeit des Entgeltes

Der Auftraggeber ist dazu verpflichtet die im Kostenvoranschlag bzw. in der Auftragsbestätigung genannte Vorleistungssumme 5 Werktage im Voraus allerdings bis spätestens 2 Tage vor dem Auftragsdatum zu leisten. Der im Kostenvoranschlag bzw. in der Auftragsbestätigung stehende Restbetrag muss direkt nach Beendigung der Tätigkeit in Bar entrichtet oder überwiesen werden. Die Bezahlung in ausländischer Währung wird nicht akzeptiert.

5. Lieferfrist

Ankunftszeiten sind annähernde Angaben und erfolgen nach bestem Ermessen und Gewissen. Sie gelten vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse, wie Stau oder sonstiger Fremdeinwirkungen.

6. Haftung

6.1. Haftungsausschluss

Der Unternehmer ist von seiner Haftung befreit, soweit der Verlust oder die Beschädigung des Transportgutes auf eine der folgenden Gefahren zurückzuführen ist:

  • Ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung durch den Auftraggebern
  • Behandeln, Verladen oder Entladen des Umzugsgutes durch den Auftraggebern
  • Beförderung von nicht vom Umzugsunternehmer verpacktem Gut
  • Verladen oder Entladen von Umzugsgut, dessen Größe oder Gewicht den Raumverhältnissen an der Ladestelle oder Entladestelle nicht entspricht, sofern der Umzugsunternehmer den Auftraggebern auf die Gefahr einer möglichen Beschädigung vorher hingewiesen und der Auftraggeber auf die Durchführung der Leistung bestanden hat
  • Beförderung von Tieren oder Pflanzen
  • Wetterbedingte Niederschläge

6.2. Haftung des Frachtführers

Die Haftung des Unternehmers beginnt mit der Übernahme des Transportgutes und endet mit dessen Ablieferung am Bestimmungsort, der Einlagerung oder der Übergabe der Ladung an einen anderen Frachtführer. Für Schäden an Räumlichkeiten haftet der Unternehmer an der Be- oder Entladestelle, wenn er diese zu vertreten hat. Die Haftung des Frachtführers wegen Verlust oder Beschädigung ist auf 350.000 Euro beschränkt. Maßgebend für die Erstattung in Schadensfällen ist der Zeitwert des Gutes. Der Unternehmer haftet für Schäden, die nachweisbar durch zumindest grobe Fahrlässigkeit seines Personals verursacht worden sind. Bei Kleinschäden, die die Weiterverwendung der beschädigten Sache nicht verhindern, beschränkt sich die Haftung auf die Kosten einer möglichen Reparatur oder einer Entschädigung für die Wertminderung.

7. Rechtliches

7.1. Kündigung

Bei Kündigung oder Rücktritt vom Vertrag gelten die einschlägigen Bestimmungen der §§ 415 HGB, 346 ff BGB. Beim Rücktritt vom Vertrag nach erfolgter Auftragsbestätigung werden im Sinne einer pauschalierten Abgeltung für Aufwendungen und Bemühungen zu Lasten der Auftraggeber berechnet. Bis zu 3 Werktage vor dem Umzugstermin werden Rücktrittskosten in Höhe von 30% der Gesamtkosten berechnet. Bei Rücktritt eines Werktages vor dem Umzugstermin, werden 70% der Umzugskosten berechnet. Bei Stornierung am Umzugstag wird der Gesamtbetrag fällig. Der Rücktritt des Auftraggebers hat schriftlich zu erfolgen. Für alle Fälle eines Verstoßes der Auftraggeber gegen eine oder mehrere Bestimmungen des Kostenvoranschlages behält sich der Unternehmer das Recht vor, das bestehende Vertragsverhältnis unter Ausschluss jeglicher Schadensersatzansprüche des Auftraggebers mit sofortiger Wirkung zu beenden. Bestehen begründete Zweifel an den Eigentumsrechten oder finanzieller Leistungsfähigkeit des Auftraggebers, behält sich der Umzugsunternehmer das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten. Kosten oder negative Folgen, die dem Auftraggeber durch diesen Rücktritt entstehen, gehen zu seinen Lasten. Der Unternehmer behält sich das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Räumlichkeiten oder Umzugsgüter am Umzugstag nicht für eine sichere Beförderung geeignet sind. In diesem Fall werden die gesamten Umzugskosten fällig.

7.2. Geltung und Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Im Verhältnis zwischen dem Unternehmen und Auftraggeber gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Etwaigen AGB des Auftraggebers wird hiermit ausdrücklich widersprochen, diese haben keine Gültigkeit. Lieferungen, Leistungen und Angebote erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen. Änderungen und Nebenabreden hierzu sind nur mit schriftlicher Bestätigung vom Unternehmer wirksam. Der Unternehmer behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern. Über die geänderten Bedingungen wird der Auftraggeber spätestens eine Woche vor dem Inkrafttreten informiert. Wenn der Auftraggeber der Geltung der geänderten AGB innerhalb einer Woche vor ihrem Inkrafttreten nicht widersprochen hat, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Abweichende Bedingungen müssen schriftlich von beiden Vertragspartnern vereinbart werden, um rechtswirksamer Bestandteil des Vertrages zu sein. Sollte eine der vorgenannten Bedingungen keine Geltung haben, gilt die diesem Punkt entsprechende gesetzliche Regelung. Unsere AGB gelten ebenso bei Inanspruchnahme weiterer Dienstleistungen, auch wenn nicht nochmals ausdrücklich auf die Geltung der AGB verwiesen wird.

7.3. Gerichtsstand und Rechtswahl

Für Rechtsstreitigkeiten ist das Gericht, im Landkreis Konstanz, dem Ort der Niederlassung des Unternehmens Studentenhelfer, ausschließlich zuständig. Es gilt deutsches Recht, die Verträge mit dem Unternehmen werden ausschließlich in deutscher Sprache geschlossen.

Verfügbarkeit prüfen und Preis erfahren: Freundliche Studentenhelfer schleppen für Sie